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Patienten mit körperlichen Beschwerden ohne ärztlich nachweisbaren krankhaften Befund machen in der täglichen Praxis einen Großteil des Patientenaufkommens aus. Wie Untersuchungen ergeben haben, fallen schätzungsweise 30–50% aller körperlichen Beschwerden in diese Kategorie sogenannter funktioneller Erkrankungen .
Zumeist kommt der Patient in physiotherapeutische Praxen mit Beschwerden, die sich im Bereich des Bewegungsapparates äußern. Funktionsstörungen der innerer Organe und orthopädische Probleme können sich aber gegenseitig bedingen oder verstärken.
Die Viszerale Osteopathie unterstützt die Motilität (Eigenbewegung) und Mobilität (Gleitfähigkeit und Beweglichkeit gegenüber benachbarten Strukturen) eines Organs .Hierbei steht das Organ als Struktur im Vordergrund. Indirekt kann aber auch seine Funktionsfähigkeit hilfreich unterstützt werden. Außerdem ist zu beobachten, dass sich diese Behandlung positiv auf das allgemeine Wohlbefinden des Patienten auswirken kann.
In einem optimalen Gesundheitszustand besteht eine durchgehende Bewegung zwischen allen inneren Organen.
Spannungssteigerungen, Verlagerungen und Verklebungen können jedoch dafür sorgen, dass Organe sich in ihrer Beweglichkeit gegenseitig behindern oder die Bewegungen von Muskeln, Membranen, Faszien und Knochen eingeschränkt wird.
Diese Störungen können zu chronischen Reizungen und festen, abnormalen Spannungspunkten im Gewebe führen. Viszerale Osteopathie bezeichnet manuelle Techniken, welche die Wiederherstellung der normalen Mobilität und Bewegung der inneren Organe sowie deren Bindegewebe unterstützen. Die sanften Manipulationen können zur Modifikation und Verbesserung der Struktur und Funktionen der inneren Organen und deren Systeme sowie des gesamten Körpers führen. |